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Beigeordneter Anwalt zum Schutze des Antragsgegners


 

Sofern es dem Gericht wichtig erscheint, dass der Antragsgegner Schutz in der betreffenden Familiensache benötigt, wird ihm gem. § 138 FamFG vom Familiengericht in der Scheidungssache und in einer Kindschaftssache als Folgesache von Amts wegen im ersten Rechtszug ein Rechtsanwalt beigeordnet. Es bedarf nicht mehr wie bisher nach § 625 ZPO eines Antrages.

 

Dieser Rechtsanwalt wird als so genannter „Beisteher/Beistand" bezeichnet. Er darf den Antragsgegner nicht vertreten, jedoch sowohl über die Scheidung nebst Folgesachen als auch über die Tragweite und Folgen beraten, ihn aufklären und für ihn gegebenenfalls schriftlich vortragen. Es darf auch keine Prozessvollmacht vom Antragsgegner vorliegen, denn dann ist der Rechtsanwalt kein Beistand mehr, sondern Prozessbevollmächtigter.

 

Der Rechtsanwalt als Beistand darf gem. § 39 RVG vom Antragsgegner (seinem Schützling)

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