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Der Vorschuss gem. § 9 RVG


 

Gemäß § 9 RVG darf der Rechtsanwalt einen angemessenen Vorschuss von seiner Mandantschaft fordern. Angemessen ist ein Vorschuss, wenn er auf bereits entstandene bzw. voraussichtlich entstehende Gebühren und Auslagen berechnet wird. Es ist also unerheblich, ob die Gebühren bereits erwachsen sind, oder ob ihre Entstehung noch zu erwarten ist. Der Vorschuss kann gem. § 9 RVG sogar in voller Höhe der Vergütung verlangt werden, nicht nur in Höhe eines Teilbetrages.

Der Rechtsanwalt ist nach Kündigung oder Erledigung des Mandats verpflichtet, erhaltene Vorschüsse abzurechnen. Nicht verbrauchte Vorschüsse sind nach Kündigung oder Erledigung an den Mandanten zurückzuzahlen. Sofern nach Kündigung oder Erledigung keine Endabrechnung gestellt werden kann, weil der Streitwert nicht zu berechnen ist, soll nach § 32 Abs. 2 RVG die gerichtliche Festsetzung des Streitwerts beantragt werden.1

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