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Die Berufung


 

Die Berufung (§ 511 ff. ZPO) leitet den Prozess in die zweite Instanz über, richtet sich also gegen das erstinstanzliche Urteil. In der Berufungsinstanz wird vorrangig nur noch die Rechtslage überprüft, Tatsachen nur dann, soweit deren Berücksichtigung zulässig ist. Die Berufung ist zulässig, wenn der Wert der Beschwer 600 EUR übersteigt oder das Gericht der ersten Instanz die Berufung gem. § 522 ZPO grundsätzlich zugelassen hat. Eine zunächst zulässige Berufung eines Berufungsführers, dessen Beschwer die Wertgrenze des § 511 Abs. 2 Nr. 1 ZPO erreicht, kann unzulässig werden, falls dieser willkürlich seinen Berufungsantrag auf einen unterhalb der Berufungssumme liegenden Wert beschränkt. Mit "willkürlich" sind diejenigen Fälle gemeint, in denen der Berufungsführer aus eigener Entschließung, also nicht als Reaktion auf ein Verhalten seines Gegners,

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