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Die Pfändung von Brutto-Summen beim Arbeitgeber


 

Bei Vorliegen eines auf Brutto-Summen lautenden Titels gegen den Arbeitgeber als Schuldner (z. B. „Der Beklagte (Arbeitgeber) wird verurteilt, an den Kläger (Arbeitnehmer) einen Betrag von 2.000 EUR zu zahlen.") gibt es eigentlich nur ein richtiges Vorgehen:

  • Sie vollstrecken den Bruttobetrag und müssen nachher Krankenkasse, Finanzamt, Sozialleistungsträger etc. ausbezahlen.

Gemäß § 62 GVO benachrichtigt der Gerichtsvollzieher bei Pfändung (ZV-Sachpfändung) aus einem Arbeitslohntitel das Finanzamt (wegen der Lohnsteuer) und den Sozialversicherungsträger (= die Krankenkasse, die üblicherweise auch andere Institutionen, wie die Deutsche Rentenversicherung Bund, informiert). Sie müssen dies also nicht machen! Erst wenn dem Gerichtsvollzieher der Sozialversicherungsträger des Arbeitnehmers als Gläubiger bekannt ist, zahlt er den gepfändeten

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