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Werberundschreiben des Anwalts an Fondsgesellschafter


 

 

Wenn sich ein Rechtsanwalt in einem Rundschreiben gezielt an die Gesellschafter einer bestimmten Fondsgesellschaft wendet und dabei für das Ziel einer gemeinsamen Rechtsverfolgung gegenüber beratenden Banken und Initiatoren ausdrücklich (unter Hinweis auf eine am Jahresende drohende Verjährung von Ansprüchen und seine Honorarvorstellungen) wirbt, bewegt er sich in einem Grenzbereich wettbewerbsrechtlich zulässiger Anwaltswerbung. Der Rechtsanwalt spricht von der "Möglichkeit und Notwendigkeit einer gebündelten anwaltlichen Vertretung" und bietet sich ausdrücklich als rechtsanwaltlicher Vertreter an, noch dazu unter Hinweis auf die Höhe von ihm geforderter Anwaltsgebühren. Damit bewegt sich der Antragsgegner in einem Grenzbereich wettbewerbsrechtlich zulässiger Anwaltswerbung. Dennoch sind hier die wettbewerbsrechtlichen Grenzen einer Werbung für anwaltliche Leistungen noch

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